Regionsmeisterschaft der Jüngsten

Vierkampf um den Tennistitel

5c53f7c7 ed3b 4e56 b72d f061836975e95c77cf6f 1ada 4b2a 86e2 f9cfd33b1502Bei den Tennis-Regionsmeisterschaften auf dem Kleinfeld gingen 24 Jungen und Mädchen aus 12 Vereinen in den Altersklassen U7 und U8 an den Start.

Neben den reinen Tennismatch – Ergebnissen flossen auch die Resultate aus den Disziplinen Laufen, Springen, Werfen und Geschicklichkeit mit in die Gesamtwertung ein. Bei den Jungs aus der U7 kämpfte sich Artjom Stele bis ins Finale, in dem er sich Miron Gerling vom TC Rot-Weiß Celle geschlagen geben musste.

Bei den Mädels gingen Merle Kunz , Alina Schoppmann und Esra Yazgan in der U7 an den Start. Platz zwei ging an Merle Kunz vor Alina Schoppmann als Drittplatzierte.

Paul Reimchen und Pekka Fahr holten sich in der U 8 beide einen dritten Platz vor Henry Suchy und Priya Yasemir Cin.

Saisonabschluss Ende September

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25. Celler Jugendturnier

Während zurzeit die besten Tennisprofis der Welt bei den US-Open sich duellieren und um hohe Preisgelder spielen, steht auf der Anlage des VFL Westercelle am kommenden Wochenende das letzte große Tennisevent der Sommersaison auf dem Programm. Knapp 80 Jugendliche der Jahrgänge 2003 bis 2008 werden beim 25. Celler Jugendturnier in den Konkurrenzen U 12, U 14 und U 16 aufschlagen.
„Mit der Melderesonanz sind wir insgesamt ganz zufrieden, auch wenn mangels Meldungen die Juniorinnen-Konkurrenz U 16 leider abgesagt werden musste. Dafür sind in allen anderen Konkurrenzen gute Teilnehmerfelder zustande gekommen“, berichtet Cheforganisator Gerd Roggenbrodt. Von Kiel über Bochum, Stendal und Kassel reicht dabei der Einzugsbereich der jungen Tenniscracks. „Für die Turnierplanung ist das immer ein schwieriges, aufwändiges Puzzlespiel, die zum Teil langen Anfahrtswege und die vielen Sonderwünsche der Eltern bei den Spielansetzungen zu berücksichtigen,“ weiß Roggenbrodt aus langer Erfahrung.

Immerhin elf Nachwuchsspielerinnen und -spieler aus der Tennisregion Südheide werden in das Turniergeschehen eingreifen. In der männlichen U 12 Konkurrenz geht Marlon Meißner (Nr. 2 der Setzliste, MTV Eintracht Celle) ebenso als Mitfavorit an den Start wie Felix Winter (ebenfalls an Position 2 gesetzt, SV Nienhagen) bei den Junioren U 16. In dieser Konkurrenz ist der erst 13jährige Niklas Walter der TOP-Gesetzte, der unter Profi-Bedingungen täglich in der Tennisbase in Hannover trainiert. Mit Sophie Schmunck (TuS Hermannsburg), Florine Lemgo (SV Nienhagen), Jasmin Boueke (MTV Eintracht Celle) und Anastasia Friesen (VFL Westercelle) werden gleich vier einheimische Mädels bei den U 12 – Juniorinnen aufschlagen. Sie haben bei den qualitativ starken Feldern ebenso nur Außenseiterchancen wie Janna Adolph (Celler Tennisvereinigung) und Clara Neumann (VFL Westercelle) in der weiblichen U 14 – Konkurrenz. 

Preisgelder wie bei den Profis sind zwar nicht ausgelobt; das Turnier hat aber einen DTB-Ranglistenstatus. „Den ambitionierten Nachwuchsspielern geht es deshalb - neben der Freude am Tennisspielen – in erster Linie darum, Punkte für die deutsche Jugendrangliste zu sammeln und sich mit Gleichaltrigen aus anderen Regionen zu messen. Die anderen haben die Chance, erste Turniererfahrungen und Matchpraxis zu sammeln und dabei zu sehen, wo sie im Vergleich zu anderen stehen,“ fügt Roggenbrodt an.

Am Freitag beginnt das Turnier auf der Anlage in der Wilhelm-Hasselmann-Str. ab 15.30 h mit Spielen der weiblichen U 12 und männlichen U 16 – Konkurrenz. Am Samstag greifen die anderen Konkurrenzen ab 09.00 h in das Turniergeschehen ein. Die Halbfinal- und Finalspiele finden am Sonntag ab 10.00 h statt. Der Eintritt ist wie immer frei.

Mit sportlichen Grüßen

Gerd Roggenbrodt

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Red-, Green- und Orange- Cup

 

CZ-Bericht

Tolle Ballwechsel, viele spannende und hochklassige Matches - aber keine Celler Siege in der Hauptrunde: Das zum achten Mal ausgetragene Jüngsten- Tennisturnier auf der Anlage des VfL Westercelle lief organisatorisch nach Plan, sportlich gibt es aber noch Luft nach oben für den lokalen Nachwuchs. " Wir haben wieder ein schönes, reibungslos verlaufenes Turnier auf die Beine stellen könen und dafür wieder viel positives Feedback von den Eltern erhalten. Maßgebllichen Anteil daran hatten der Westerceller Chefcoach Steve Wiliam und sein Helferteam ", freute sich Turnierleiter Gerd Roggenbrodt.

Für die zwölf Celler Teilnehmer war die Konkurrenz zu stark, um sich beim Kampf um die Punkte sowie Pokale gegen die knapp 100 Mädchen und Jungen der Altersklassen U7 bis U10 durchzusetzen. Das Turnier hat deutlich gezeigt, dass unsere Region in den jüngsten Jahrgängen zurzeit nicht über Nachwuchsspieler verfügt, die an die Besten des Landes anreichen. Und die waren bis auf wenige Ausnahmen in den männlichen und weiblichen U9- und U10-Konkurrenzen alle am Start. Die Region hat hier durchaus Nachholbedarf ", konstatierte Gerd Roggenbrodt.

Lokaler Lichtblick war Melisa Brandes vom TUS Eschede, die nach einer Niederlage im Hauptfeld der U10-Konkurrenz  (Green-Cup) anschließend die Nebenrunde mit zwei deutlichen Siegen gewann. Im Endspiel bezwang sie Jette Onnen (TC Blau-Weiß Delmenhorst) mit 6:4, 6:3. In der Hauptrunde triumphierte Aminah Mhana vom Braunschweiger THC (6:3, 6:2 im Finale gegen Ida Wobker vom Osnabrücker TC). Bei den Jungen behielt Thies Ruhe vom TUS Wettbergen im Endspiel mit 6:4, 6:4 die Oberhand gegen Sebastian Halbauer (Heidberger TC). Hardy Reimchen vom gastgebenden VfL Westercelle schaffte es immerhin bis ins Halbfinale der Nebenrunde

In der U9-Konkurrenz (Orange-Cup) war für die Top-Gesetzte Lokalmatadorin Kamea Kesselring bereits in der ersten Runde Endstation. Die Westercellerin unterlag in einem knappen Match Jolie Sophie Chedraoui (TC Vechta) mit 4:7, 5:7 und musste damit die Hoffnung auf einen Turniersieg begraben. Den holte sich Destiny Tuffour (TG Hannover), die in einem dramatischen Finale Alexandra Kamenev (Mühlenberger SV) mit 6:3, 4:6, 11:9 bezwang. Bei den Jungs hielt Luys Calin (Braunschweiger THC) nach einem 7:6, 6.2- Erfolg im Endspiel gegen Frederic von Bloth (TC Bendestorf) den Siegerpokal in den Händen. die Gewinnerin in der U8-Konkurrenz (Red-Cup) auf dem Kleinfeld hieß Marie-Louise Plog (TV Neuenkirchen), die im Finale Sophie Königsbauer (TSV Denstorf) mit 6:4, 6:4 schlug.

" Insgesamt war das schon Tennis auf hohem Niveau. Auch die Stimmung war super, sie Kids haben nach tollen Ballwechseln Szenenapplaus bekommen ", erklärte Roggenbrodt, der bereits das nächste Turnier in Westercelle im Visier hat. Ende August /Anfang September richtet der VfL Westercelle mit einem DTB-Jugend-Ranglistenturnier erneut ein großes Event aus.

 

Hochrangiges Westerceller Damen- und Herren-Tennisturnier ein voller Erfolg

Die Organisatoren des 1. Damen- und Herrenturniers der Tennisabteilung des VFL Westercelle, Daniel Bruderek und Gerd Roggenbrodt, strahlten mit dem zeitweiligen Sonnenschein am Sonntag um die Wette. „Das war wirklich eine Runde Sache. Wir haben als Veranstalter sehr viel positives Feedback von den Spielerinnen und Spielern für die gute Organisation und die spielerfreundlichen Rahmenbedingungen unseres Turniers erhalten“, zog Bruderek als Sprecher des Organisationsteams eine positive Bilanz. Bei dem DTB-Ranglistenturnier ging es nicht nur um wichtige Punkte für die Deutsche Rangliste. Es wurde auch ein Preisgeld von insgesamt 1 800 € für die Sieger und Platzierten des Herren-A 6 und Damen - A 7 Turniers ausgeschüttet. Mit über 60 Teilnehmerinnen und Teilnehmern wurden ab Freitag, 05. Juli in einem KO-System, bei dem nur der Sieger die nächste Runde erreicht, die Endspielteilnehmer am Sonntag, 07. Juli ermittelt. Bei den Damen standen sich im Finale mit der an Nr. 4 gesetzten Ester Patiki (Club an der Alster, Nr. 215 der Deutschen Rangliste) und Anna Bögner (TTK Sachsenwald, Nr. 166) zwei junge Hamburger Nachwuchsspielerinnen gegenüber, die in den Runden zuvor mit relativ leichten Siegen bis in das Endspiel marschiert waren. Dabei hatte Bögner im Halbfinale die Lokalmatadorin Ann-Sophie Funke vom ausrichtenden VFL Westercelle mit einem klaren Zwei -Satz-Sieg aus dem Weg geräumt, während Patiki im Halbfinale sowohl der an Nr. 1 gesetzten Lena Greiner (DTV Hannover, Nr. 57) als auch zuvor im Achtelfinale Funkes Mannschaftskollegin Chelsea Seidewitz mit jeweils klaren Siegen keine Chance gelassen hatte.

Im Finale, das von über 50 fachkundigen Zuschauern mit zeitweiligem Szenenapplaus nach begeisternden Ballwechseln verfolgt wurde, fuhr die erst 14-jährige Patiki mit ihrem soliden, sicheren und druckvollen Spiel mit 6:3 und 6:3 einen am Ende sicheren Sieg ein. Neben dem Siegerscheck für die A 7 - Konkurrenz gab es als Zugabe der Veranstalter noch ein silbernes Armband für die stolze Siegerin.

In der Herrenkonkurrenz standen sich im Finalmatch mit dem TOP-Gesetzten Torben Otto (TG Hannover, Nr. 58) und Daniel Höppner (Braunschweiger THC, Nr. 184) zwei erfahrene Spieler gegenüber, die sich in den Runden zuvor aber den Angriffen der „jungen wilden“ Konkurrenten erwehren mussten. So konnte Höppner im Viertelfinale im Spiel gegen den 18jährigen Hao Enrico Le vom TC Kassel nach verlorenem ersten Satz das Match nach einer einstündigen Regenunterbrechung am Samstag noch zu seinen Gunsten drehen. Ähnlich erging es Otto am Sonntag im Halbfinale gegen den jungen russischstämmigen Daniel Litvinov vom Mindener TK. Otto konnte erst ab dem zweiten Satz seine Routine ausspielen und schließlich mit 3:6 6:1 und 10:6 im Match-Tiebreak den jungen Russen knapp in Schach halten. In dem hochklassigen Endspiel mit zum Teil sehr langen Ballwechseln konnte Otto meistens den letzten Punkt in den Spielen für sich verbuchen. Neben dem Preisgeld gab es für den 28-jährigen angehenden Lehrer einen großen silbernen Wanderpokal. Otto betonte in seiner kurzen Siegeransprache, dass er im nächsten Jahr gerne wieder nach Celle kommt, um seinen Titel zu verteidigen.

„Ich freue mich, dass wir unseren Zuschauern Tennis auf einem außerordentlich hohen Niveau sowie spannende und hochklassige Matches bieten konnten. Das ist für ein Turnier mit dieser recht niedrigen Preisgeld-Kategorie nicht unbedingt üblich“, zeigte sich der Turnierleiter Roggenbrodt überaus zufrieden mit der Qualität der Spiele. Einzig die geringe Beteiligung von Nachwuchstalenten und auch etablierter Spielerinnen und Spieler aus der Celler Region gab den Veranstaltern zu denken. So traten in der Herrenkonkurrenz mit Daniel Bruderek (VFL Westercelle) und Lasse Ottenbreit (Celler TV) lediglich zwei einheimische Spieler an. Ottenbreit (LK 15), der vom Veranstalter eine Wildcard für das Hauptfeld erhielt, konnte sich dabei in seinem Erstrundenspiel gegen den wesentlich höher eingestuften Jesse Kroll (DTV Hannover, LK 2) teuer verkaufen. Nach einer 5:2 Führung im ersten Satz verpasste er schließlich die Sensation und unterlag schließlich noch mit 5:7 und 3:6. „Ich habe für meine Verhältnisse gut gespielt und konnte wertvolle Matchpraxis sammeln“, gab der 17jährige Ottenbreit zu Protokoll.

„Wir werden nach den positiven Erfahrungen in diesem Jahr sowie der guten Resonanz seitens der Aktiven auf jeden Fall weitermachen und im nächsten Jahr noch eine Schippe bei dem Preisgeld drauflegen“, blickte Bruderek zuversichtlich in die Zukunft. Auch Roggenbrodt geht nach vielen Gesprächen mit den Teilnehmenden davon aus, dass die meisten Spielerinnen und Spieler bei der zweiten Auflage des Turniers im nächsten Jahr wieder dabei sein werden. „Wir werden den Tennisstandort Celle durch ein solches DTB-Ranglistenturnier für den Aktivenbereich etablieren und hoffen dann auf eine größere Beteiligung der einheimischen Nachwuchstalente“, betont Roggenbrodt.